"After, After Nature"


Eine doppelte Affirmation der Natur, 1994

Im September zeigt die Schweizer Künstlerin Katharina Rähmi in der Galerie j.w.jans in Hamburg auf Keilrahmen gespannte Gewebe aus Leinen und Metalldraht aus den letzten beiden Jahren.

Die Objekte
Das Diptychon "Zwei Grenzen" kombiniert zwei Hochformate, die sich an einer Kante berühren. Die Kante, an der die beiden Objekte aneinander stoßen ,markiert eine Grenze zwischen dem identischen Metalldrahtgewebe, das auf beide Keilrahmen gespannt ist. Die Metalldrähte des oberen Teils wurden mit Feuer dunkel oxydiert. In der Randzone, einer zweiten Grenze, zwischen den metallischen und den oxydierten Gewebeoberflächen erscheinen Farben aus dem Spektralbereich. Das Triptychon "After, After Nature" besteht aus drei gleichformatigen Keilrahmen, von denen der linke mit gewobenem Leinen, der mittlere und der rechte mit Metalldrahtgewebe in derselben Struktur bespannt sind. Das mittlere Objekt ist an acht Stellen mit Feuer behandelt, um die sich irisierende Farbfelder ringförmig ausbreiten. Der Titel deutet auf die Überwindung des Naturalismus durch doppelte Affirmation hin.

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Gewebebilder


Chasa Jaura, Valchava 18. Juni 1994

Vernissage-Ansprache

Es ist kein Zufall, dass Katharina Rähmi, in Zürich lebende Marthalerin mit Basler Akzent ausgerechnet in Valchava Ihre Werke präsentiert: Mit dem Val Mustair verbindet die Künstlerin eine Art Seelenverwandtschaft, die sich unter anderem auch darin äussert, dass sie seit drei Jahren an der Weberei St. Maria Gewerbeschul‑Kurse leitet.

Was Katharina Rähmi uns präsentiert, nennt sie "Gewebebilder", Bilder, die aus nichts anderem bestehen als aus einer Gewebestruktur. Einem Blick, der vom Überfluss unserer Konsumgesellschaft bestimmt ist, bieten diese 'leeren' Bilder so gut wie nichts. Sie entziehen sich jenen, die sich dem Diktat des 'immer‑schneller' und 'immer‑mehr' unterzogen haben.

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Prajnaparamita Mandala


Einführung von Katharina Rähmi

Prajnaparmita basiert auf buddhistischen Texten.
Die Art und Weise wie das Mandala mit 59 Gottheiten zu Stande gekommen ist  -  gehört zur Praxis der Mandalasammlung des Meisters Mahasiddha Mitrajoki. Vor einigen Jahren durch Dagyab Rinpoche in Deutschland wurde uns die Mitrasammlung mit 68 Hauptgottheiten bekannt gemacht. Alle diese Gottheiten die heute in seiner Sammlung zu finden sind, waren seine Praxisgottheiten. (während des Einweihungszyklus „ die 13 reinen Visionen“)

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